#Depression #Trauer #Gefühle #Liebe #Leben #Sterben #Suizid #Gedanken Einfach über mein Leben eben...
Freitag, 23. Oktober 2015
Herbst/Winter und die Gemütslage...
Kaum verschwindet die liebe Sonne vom Himmel werden auch die Gedanken und die Stimmung trüber. Einige können in diesen Zeiten vllt. ein wenig besser verstehen, wie es Menschen mit Depressionen geht.
Nein es ist nicht vergleichbar, dass möchte ich damit ganz sicher nicht sagen. Aber eine kleine Ahnung gibt es Menschen die sonst keine Ahnung davon haben.
In meinem Umfeld ist es leider weiterhin so, dass ich einfach schlicht und ergreifend alleine damit bin. Der ein oder andere erzählt was von "Klar, kannst immer mit mir reden..." entweder sind diese Menschen dann nicht da, wenn man sie braucht... oder der Klassiker, "Ach, ja so ähnlich ging es mir auch schon... blablabla". Die Hoffnung, dass es doch iwo jemanden gibt der einfach da ist und sich nicht immer nur selbst in den Vordergrund drängen muss, hält mich wohl auf dieser Welt. Der Glaube an "Das Gute im Menschen" den will und kann ich einfach nicht aufgeben. Ich bin nach wie vor jemand der immer da ist für andere. Der oft alles stehen und liegen lässt, wenn ich gebraucht werde... vllt. sollte ich diese Haltung auch endlich ändern und den Menschen mal zeigen wie sich das anfühlt immer an letzter Stelle zu stehen.
Was diese Jahreszeit mit mir macht? Hmmm... noch mehr einigeln und in grübeln versinken. Gerade diese Woche hatte ich Urlaub und bin zudem auch noch krank, was mich erst recht zum rumliegen zwingt, weil auch einfach mehr nicht drin ist. Diese Woche hat mir wieder sehr bewusst gemacht, dass vieles einfach noch auf der "zu verarbeiten" Liste steht und ich es nicht immer wieder auf die "erledigt Liste" setzen darf, weil es mir unangenehme Themen sind. Auch die Wut ist gefühlt in dieser Jahreszeit noch präsenter und schneller... möglich, dass es sich dabei aber auch um den "normalen" Verlauf handelt und das Wetterchen hier nur Zufall ist. Keine Ahnung...
Selbsthilfegruppe oder so wäre ne coole Sache, einfach mehrere Menschen die wissen wovon man spricht. Das war etwas das in der REHA so verdammt viel ausgemacht hat. Die Gespräche und auch das gemeinsam Schweigen fehlt mir sehr. Und jetzt Jährt es sich ja quasi bald, was die Sehnsucht noch schlimmer macht. Wohl einer der Nachteile, dass ich mir unbedingt eine Klinik weit weg gewünscht habe, dass es nun kaum Möglichkeiten gibt, sich mit den Menschen die man dort kennen lernte trifft. Ganz komisch wird es mir, wenn ich an Weihnachten und Silvester denke... um ehrlich zu sein bringt es mich direkt und ohne Umwege zum heulen. Mir ging es richtig gut dabei letzes Jahr diese Zeit in der Klinik zu verbringen. Auch, wenn ich dort diese Tage überwiegend allein verbracht habe... ich musste mich nicht dafür rechtfertigen und mir dumme Gespräche anhören. Dieses Jahr wird Familie an Heiligabend wohl wieder Pflicht :-( und den Rest der Zeit werde ich allein eingeigelt vor meiner Glotze verbringen und mir dann aber Gespräche anhören warum, wieso, weshalb.... und irgendwelche "BOAH, Party XYZ war so geil, warum warst Du nicht da".... ich könnt jetzt schon kotzen.
Klar wäre ich auch lieber nicht allein... aber ich will die Zeit auch nicht mit "irgendwem" verbringen...
Ja ich bin mittlerweile ne verschrobene, alte Irre... is schon ok. Ich hab einfach kein Bock mich mit Menschen zu beschäftigen, die mich nicht weiterbringen. Klingt ätzend... ja stimmt... tut es. Ist aber die Wahrheit. Ich hab einfach keine Kraft mehr mich mit Menschen zu beschäftigen, die mich am Ende nur ausnutzen. Sorry, aber banale "das Wetter ist toll", "der Kaffee is lecker" Menschen kenne ich schon genug. Brauche ich nicht noch mehr von.
Das ist ein Thema was meine Therapeutin in den Wahnsinn treibt... aber ich hab einfach kein Bock mehr auf Oberflächliche Menschen. Das ist oberflächlich von mir? Hmmm...
Ich will damit nicht sagen ich erwarte Menschen die mir nur geben und geb denen nix zurück. Darum geht es nicht. Klar bin ich für Menschen da... Das Große Ziel ist es nur für die zu sein, die es umgekehrt auch sind... Ich möchte Menschen um mich rum haben mit denen ich über meine Probleme reden kann und möchte diese nicht mehr Tot schweigen und ewig mit einer Maske rumrennen und tun als wäre alles schick. Denn das ist es verdammt noch mal nicht!
So nun hab ich mich wieder in Rage geschrieben, hab Wut im Bauch und Tränen in den Augen...
Wie oft hab ich in diesen Momenten den Gedanken alles zu beenden... oder auszuwandern und irgendwo von vorne zu beginnen... Aber EINFACH ist das leider beides nicht :-(
Montag, 24. August 2015
Mir wurde gerade etwas klar...
Der Tag heute war hart für mich nach 3 Wochen Urlaub wieder arbeiten. Nicht wegen der Arbeit die mache ich nach wie vor gerne.
Der Schlaf wollte gestern, so wie auch schon die ganze Woche vorher einfach nicht kommen. Mit nur 4 Stunden Schlaf fiel das aufstehen noch schwerer.
Dann bringt mich nichts tun schlicht und einfach um den Verstand und macht mich mürbe. Aktuell bin ich im Job darauf angewiesen,dass man mir Arbeit zuteilt. Leider kann das wenn es dumm läuft auch Stunden der Langeweile bedeuten.
In meinem Mail Postfach fand sich heute auch eine Stellenausschreibung... sie lies mich den ganzen Tag nicht los. Auch jetzt noch verfolgt mich der Gedanke daran.
Dann las ich eben einen Facebook Post einer Frau und spürte direkt wieder diese unbändige Wut in mir. Die mich erst seit der Reha begleitet. Kleinigkeiten können mich direkt auf 180 bringen so war ich früher nicht...
Aber jetzt in diesem Moment wurde mir dadurch auch etwas klar...
Ihr könnt mir alles nehmen... Ihr die Menschen um mich rum, ihr die wütenden Gedanken, ihr die Tränen... Du, du blöde Krankheit.
Aber 2 Dinge kann mir nichts und niemand jemals wegnehmen!
Meine LIEBE und meinen STOLZ.
Dieser Dinge bekommt ihr nicht NIEMALS!
Sonntag, 9. August 2015
Worte...diese kleinen fiesen Dämonen!
Worte... ja das können richtig fiese Dämonen sein! Ich glaube jeder von uns kennt es.
Oft sagt oder schreibt unser Gegenüber ganz arglos etwas und es versetzt uns direkt einen Stich mitten ins Herz. Unser Gegenüber merkt davon gar nichts, es sei denn der Mensch auf der anderen Seite kennt uns inzwischen verdammt gut und kann ein wenig in unsere Gedanken schauen und merkt was er ausgelöst hat. Doch auch dann ist es oft zu spät, man kann keinen Schmerz rückgängig machen. Man kann ihn nur mit ganz viel Glück vielleicht noch etwas lindern. Aber die Narbe, welche einmal da ist, bleibt. Narben verschwinden nicht, niemals!
Schon oft ist mir das selbst passiert, dass ich etwas gesagt oder geschrieben hab, was ich gar nicht böse oder negativ gemeint habe. Beim geschriebenen Wort fällt mir das manchmal auf, wenn ich es erneut lese. Aber in Zeiten der Messenger ist es dann leider auch meist schon zu spät, weil der "senden" Button schon längst gedrückt wurde.
In der Zeit meiner Depression fällt mir das noch mehr auf als vorher schon. Ich reagiere sehr schnell verletzt und kann doch nichts dagegen tun. Immer schon konnten mich kleine "falsche" Äußerungen aus der Bahn werfen. Inzwischen in der Zeit, seit mir meine Depression bewusst ist kommt es vor, dass mich sowas so umhaut, dass ich tagelang wieder im Tränenmeer versinke und nur ganz schlecht wieder daraus hervor kriechen kann. Alles wird wie bei einer Kuh immer wieder in Gedanken durchgekaut und mir fallen immer noch schlimmere Bedeutungen dieser fiesen kleinen Dämonen ein.
Wenn ich dann irgendwann den Weg aus meinem Loch wieder gefunden habe, kommen auch oft Gedanken, dass mein Gegenüber es ja vielleicht gar nicht so gemeint hat. Aber der Mut um sowas einfach mal zu hinterfragen fehlt leider noch immer. Ein Ziel auf das es sich lohnt hinzuarbeiten... weiter, harter, steiniger Weg. Einer von vielen die noch vor mir liegen.
Also denkt immer daran, wenn Euer Gegenüber komisch auf eine Eurer Äußerungen reagiert... vielleicht war es einer der fiesen kleinen Dämonen, die einen Pfeil in sein Herz geschossen haben!
Samstag, 25. Juli 2015
Die Suche nach sich selbst...
Montag, 13. Juli 2015
Der Wunsch nach dem letzten Atemzug wird immer größer...
Sonntag, 5. April 2015
REHA und die Zeit danach
Samstag, 22. November 2014
Endlich geht es los...
Mehr als 10 Stunden Zugfahrt (danke Deutsche Bahn) und dann der Start in ein hoffentlich besseres Leben.
Ich bin aufgeregt und habe das Gefühl noch viel zu viel ist zu erledigen um alles zu schaffen und dennoch reißt mich die Lustlosigkeit kaum aus meinem derzeitigen Alltag und die "Na, dann mach ich es halt morgen" Lethargie ist noch da. Hoffe dennoch alles funktioniert und ich kann ohne schlechtes Gewissen starten.
Inzwischen weiß ja auch meine Familie in groben Zügen Bescheid, auch wenn die nicht wirklich was damit anfangen können und die üblichen "stell Dich nicht so an" und "anderen geht es doch viel schlechter als Dir" leider nicht ausbleiben. Muss wohl leider bestätigen, dass Menschen die selbst noch nicht betroffen waren, nie begreifen werden was in einem vorgeht. Aber wie gesagt ich kenne das ganze ja auch aus der Perspektive "Angehöriger" und somit kann ich das auch in gewisser Weise nachvollziehen, denn damals hab ich auch viele Fehler gemacht und vielleicht einiges schlimmer mit den Sprüchen, die mich nun auch so verletzen.
Koffer packen ist eine der Sachen die noch gemacht werden müssen, wie ich das hasse. Es wird so sein wie bisher immer... Totale Panik was alles mit muss und am Ende merken, es war viel zu viel und die Hälfte hätte locker ausgereicht. Hihi, ja und die wichtigen Sachen, dann wahrscheinlich doch vergessen. Am liebsten würde ich jemand sagen, komm her und pack mal für mich. Aber ich muss da alleine durch. Ist ja auch ein gewisser Anfang ins neue Leben. Zwei Koffer, hab ich geplant. Sind ja schließlich mindestens 5 Wochen... Aber was nimmt man wirklich mit? Ich war noch nie in einer REHA und hab null Ahnung was man da wirklich braucht. 5 Wochen... somit bin ich auch über Weihnachten und Neujahr nicht zu Hause. Finde ich nicht wirklich schlimm, da ich diese "Friede, Freude, Eierkuchen" Sachen eh nicht mag. Aber komisch ist es trotzdem irgendwie.
Könnte wohl auch auf eigene Kosten über Weihnachten nach Hause, aber das tu ich mir nicht an. Die meiste Zeit würde ich dann eh in der Bahn verbringen...
Ja, was soll ich sagen... Falls wir uns nicht mehr lesen, wünsche ich Euch allen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch in eine hoffentlich bessere Zukunft!
Freitag, 7. November 2014
Herbstgedanken...
Zum einen gibt es einige Sachen die vorbereitet und geregelt sein wollen für die anstehende Reha, zum anderen, leider hat es mich im Moment wieder arg erwischt und ich hänge in den Seilen.
Keine Erkältung, sondern wohl einfach das deprimierende Wetter, dass mich doch arg mit runterzieht.
Kaum eine Aktivität kann mich aus der Lethargie reißen.
Mein Training hab ich den letzen zwei Wochen auch sehr vernachlässigt, aber ich krieg die Kurve einfach nicht.
Wieder hänge ich meinem Loch und meinen Gedanken nach.
Inzwischen hab ich ein gutes Gespräch mit meinem Bruder gehabt, der nun auch so in etwa weiß was mit mir los ist und wo mein "Problem" liegt. Das tat echt richtig gut.
Dennoch konnte auch dies mich nicht befreien.
Wieder hab ich die "Couch Phase" meine Tage und Nächte verbringe ich dort, ohne doch was von der Welt mitzubekommen.
Die letzen Sachen des "Rettungsankers" sind auch endlich weg, doch auch das konnte mich nicht so wirklich bewegen mir mein "Nest" endlich nach den eigenen Vorstellungen einzurichten.
Viele Berichte habe ich über meine Klinik gelesen, gute und leider auch schlechte, welche dann meinen Grübelzwang wieder zum Vorschein bringen.
Ich wollte ich wäre schon dort und könnte mir mein eigenes Bild machen, damit die schlechten Gedanken endlich aufhören.
Grübeln... ja auch während ich jetzt hier schreibe, hab ich mehrmals aufgehört und hing meinen Gedanken nach. Als würde ich mich im Kreis drehen. Denn kein Gedanke bleibt lange genug um ihn zu beenden. Ich steh auf, gehe in einen anderen Raum, weil ich dort was machen wollte und wenn ich ihn erreicht habe, weiß ich nicht mehr was ich dort eigentlich wollte. Solche Tage bringen mich an den Rand der Verzweiflung, da komm ich mir vor als wäre ich Uralt und könnte mir einfach nichts mehr merken. Mehrfach hab ich mir zum Beispiel Kaffee gemacht und ihn dann einfach vergessen...
Ein Buch zu lesen ist nahezu unmöglich, denn wenn ich die zweite Seite beginne, weiß ich schon nicht mehr was eigentlich auf der ersten stand.
Die Nächte kann ich selten eine Stunde am Stück schlafen und am Tag bin ich zum umfallen müde. So, oder so ähnlich begann das ganze auch vor einigen Monaten und ich glaubte seither einige Fortschritte gemacht zu haben. Im Augenblick fühlt es sich an, als wäre ich im Kreis gelaufen.
Doch die Hoffnung, diesen Kreis irgendwann endlich zu durchbrechen bleibt. Irgendwann scheint die Sonne auch wieder für mich, nicht nur draußen, sondern auch tief drin in meinem Herzen...irgendwann...
Dienstag, 14. Oktober 2014
Neues zur REHA...
Meine REHA ist genehmigt!
Ich hab die Zusage noch nicht per Post erhalten, aber mein Kontakt bei der Krankenkasse, eine wundervolle junge Frau die mir sehr geholfen hat, hat mich per Mail darüber informiert. 5 Wochen!! Ich heule und hab ein Lächeln auf den Lippen. Ich bin total durch den Wind und tausend Gedanken schießen mir wieder durch den Kopf.
Der große Schritt ins neue Leben auf den ich so sehr gehofft habe! Er wird nun Wirklichkeit.
Ich bin gespannt wo die Reise hingehen wird und wann. Ich hab sowas ja noch nie gemacht und es gibt bestimmt noch Millionen Fragen... Was muss ich alles mitnehmen? Hab ich dort Internet? Darf ich überhaupt mit der Außenwelt kommunizieren? Wie weit weg bin ich dann? Kann ich dort mit dem Auto hin, oder macht es Sinn die Bahn zu nehmen? Sind dort Menschen in meinem Alter? Oder werden es nur ältere Menschen sein? Verstehe ich mich mit den Leuten? Werde ich Freundschaften knüpfen? Halte ich es aus, so lange aus der gewohnten Umgebung weg zu sein, allein? Was muss vorher noch alles erledigt werden?
Und vor allen Dingen... Nun ist auch der Zeitpunkt gekommen, an dem ich wohl meine Familie informieren muss, was mit mir los ist, wie lange es schon so ist, warum ich nicht vorher was gesagt habe und wie es nun weitergeht. Einer der Punkte der mir wirklich richtig Angst macht!
Ich weiß nicht wie ich es Ihnen so erklären kann, dass sie es auch wirklich verstehen. Ich möchte keine endlosen Fragen beantworten oder mir "Stell Dich doch nicht so an" Kommentare anhören müssen.
Auch da muss ich durch und die Frage ist wann und wie mache ich es am geschicktesten? So, dass es keine weiteren Möglichkeiten zum reden gibt, also am Tag vor der Kur. Oder doch lieber jetzt schon um Gelegenheit für weitere Fragen zu geben?
Freitag, 26. September 2014
Neue Medikamente...
Dienstag und Mittwoch war ich im Studio und Dienstag Abend sogar noch mit einem Bekannten ne Runde spazieren, der sich einfach mal meinen Kram angehört hat und dann meinte, er kann es zwar nicht verstehen... aber er is da und hört zu, wenn es mir hilft. Schön, dass es solche Menschen noch gibt da draußen. Auch wenn es am Ende dann noch ein "dann hab halt keine Erwartungen" Gespräch war. Wie stellt man Erwartungen ab? Ich mein...klar sie sollten nicht zu hoch sein und nicht unerreichbar... aber ganz abstellen kann man die doch nicht?? Oder etwa doch?
Der Donnerstag machte mir klar, dass mein Körper zwei Tage am Stück Sport noch nicht so richtig spannend findet und ich lag eigentlich den ganzen Tag relativ Motivationslos aus der Couch rum. Heute ist es mir unheimlich schwer gefallen...Alles irgendwie..also schon beim aufstehen musste ich mich richtig quälen um nicht einfach dem Drang nachzugeben einfach liegen zu bleiben. Auch die Tasse Kaffee und die Scheibe Brot zum Frühstück dauerten ewig. Und dann hockte ich mal wieder am Tisch und kam einfach nicht voran. Ich hab fast drei Stunden gebraucht um mich fertig zu machen und meine Tasche zu packen. Auf der Autofahrt ist mir aufgefallen wie extrem ich wieder in Gedanken versunken war. Ich hab ein Auto übersehen und erst den dahinter fahrenden Transporter wahrgenommen, also wegen dem hab ich gebremst, weil mir das zu kanpp war, den Combi vornedran sah ich erst als er dann schon direkt neben mir war. Das sind so Situationen die erschrecken mich dann richtig. Den Rest der Fahrt versuchte ich dann mich bewusst auf die Straße zu konzentrieren.
Im Studio dann mein Programm hinter mich gebracht, man merkt jetzt schon, dass viele Dinge leichter von der Hand gehen. Und für mich ist ja nicht nur der Sport wichtig, sondern eben auch die sozialen Kontakte die man zwangsläufig dadurch hat. Wenn es nur ein Lächeln ist oder ein Hallo... Ich hoffe es ist wie mit dem Sport und wird mit der Zeit einfacher.
Die Lethargie die mich schon heute morgen beim aufstehen erfasst hatte ist durch das Training allerdings nicht weg. Ich bin immer noch platt und würde mich am liebsten ins Bett legen und die Augen zu machen... Ob es vielleicht auch einfach die Medikamente sind?
Montag, 22. September 2014
Schlaf...Bewegung und Atmung und Ihre Wirkung...
Letzte Woche habe ich es nach nun gut einem 3/4 Jahr in meiner Wohnung endlich mal geschafft Vorhänge aufzuhängen. Und auch wenn ich kein Mensch bin der auf solche Dinge wert legt... Es ist gleich viel kuschliger und heimeliger geworden und ich bin wirklich froh, dass ich mich dafür entschieden habe.
Das war dann auch gleich soooo heimelig, dass ich oh Wunder... die erste Nacht, seit ER nicht mehr hier ist im Bett geschlafen habe. Und das auch bisher jede Nacht. Leider aber sehr, sehr schlecht und wieder nur mit vielen Stunden wach liegen und grübeln.
Freitag war ich dann wieder im Studio, Proberunde Nummer zwei absolvieren. Eine Übung hab ich ausgelassen, dafür bei anderen Sachen dann eben mehr gemacht... Und taaadaaaa keine Kopfschmerzen. Samstag natürlich wieder Hundie unter die Leute gebracht. Er hat diesmal Bekanntschaft mit nem ganzen Rudel machen dürfen... Nach anfänglichem Gemecker eines anderen Rüden ging dann aber auch das. Also ein Teil des Spaziergangs mit fünf quietschfidelen Fellnasen erlebt.
Heute wieder Therapie gehabt. Meine Hausaufgabe von letzter Woche die ich nicht geschafft hab mit der Therapeutin zusammen gemacht. Da ging es dann eigentlich ganz gut. 5 Eigenschaften der Mutter, des Vaters, mir als Kind, mit heute und des Partners bzw in meinem Fall des Partners mit dem ich die längste Zeit zusammen war.
Atemübungen gehören auch dazu... ich find es erstaunlich wie unglaublich schwer mir ausatmen durch den Mund fällt. Auch beim Training hab ich das beobachtet. Ich kann es einfach nicht, außer ich lege all meine Konzentration darauf und selbst dann fühlt es sich immer noch an, als würde jemand auf meinem Brustkorb sitzen. Ich kann nicht die ganze eingeatmete Luft durch den Mund ausatmen. Selbst jetzt hier wo mich kein Mensch sehen kann, falls jemand glaubt es hat was mit beobachtet fühlen zu tun.. Hat mich aber witziger weise auch wieder an meine Zeit im Paradies erinnert... denn dort konnte ich auch das kostenfrei Schnuppertauchen nicht erleben, weil ich einfach nicht durch den Mund atmen konnte. Mache ich das ganze allerdings nur beim schnorcheln funktioniert es stundenlang ohne Probleme. Total irre... Mal sehen wie viele kleine Schritte dafür nun wieder notwendig sind. Ohhh, lehre mich bitte jemand Geduld!!!
Mittwoch, 17. September 2014
Darf ich vorstellen....?
Am Tag vorher hatte ich meine zweite Therapiestunde... die war nicht so wirklich gut. Ich hab mich mehr oder weniger heftig mit der Therapeutin in der Wolle gehabt. Es geht mir einfach gegen den Strich, dass sie mir permanent versucht klar zu machen, ich müsste unter Menschen. Sie wollte ja ne Liste haben wo ich meine "Bekannten" drauf schreibe und dann hat sie mir versucht alles was ich sagte im Mund umzudrehen und positive Gründe zu finden warum ich mich mit diesen Personen treffen sollte. Zum Beispiel... Ja mit jemand treffen der kleine Kinder hat is doch super, kleines Kind auf dem Schoss und jede Frau ist glücklich blablabla... Ich dann nö, weil ich mir ja damit bewusst mache, dass ich halt keine Kinder habe und auch keinen Partner mit dem ich welche haben könnte. Macht mich also nicht glücklich sondern eher traurig.
Irgendwann hat sie dann noch gemeint, sie hat es noch nie erlebt, dass ein Patient es geschafft hat sie mit in seine "negative-Kette" zu ziehen. Ich hab ihr dann wieder versucht zu erklären, dass mir durchaus bewusst ist, in der Wohnung einigeln, ist keine Option. Ich mir aber doch die Personen mit denen ich Zeit verbringe selbst aussuchen werde und nicht von ihr vorgekaut haben will warum wieso ich mit wem Zeit verbringen sollte. Und ihr nochmal klar gemacht, dass es mir halt eben wichtig ist Zeit mit jemand zu verbringen der sich auch die Mühe macht und versucht mich zu verstehen. Und ich keine Lust hab mich mit den Menschen zu treffen die mir "ist doch alles nicht so schlimm" und "stell Dich nicht so an" Kommentare an den Kopf werfen.
Ich glaub verstanden hat sie das nicht. Aber das Thema wird so schnell auch nicht mehr aufkommen. Da war ich wohl sehr deutlich. Desweiteren ist sie der Meinung das meine Medikation angepasst werden muss, weil ich trotz der Antidepressiva immer noch viel zu depressiv bin und sie Angst hat manche Dinge mit mir zu bearbeiten, weil sie glaubt das ich das nicht schaffe und zusammen breche.
Meine Hausaufgabe die sie mir diesmal mitgegeben hat, glaubt sie das ich das nicht allein machen kann, weil es mich zu sehr runterzieht... Und diesmal muss ich sagen... hat sie wohl damit auch recht. Wenn ich nur daran denke graut es mir schon. Mal sehen, hab ja noch fast eine Woche Zeit bis zur nächsten Sitzung.
Weil deutsche Mühlen langsam mahlen hab ich auch noch Neuigkeiten zu meiner REHA.... Ja von dem Neurologen bei dem ich einmal war wollen Sie noch einen Bericht haben und von der Therapeutin auch... Wäre viel einfacher die würden mich einmal mit einem Ihrer Psycho Menschen zusammen setzten für 1-2 Stunden... Aber das kommt bei meinem Glück auch noch.
Ich fühl mich heute, als hätte ich gestern übelst Party gefeiert und viel zu viel getrunken... Ob das wirklich alles vom ungewohnten Sport kommt?
Sonntag, 14. September 2014
Immer ein Schritt nach vorne und zwei zurück...
Hmmm... vielleicht sollte ich mich tatsächlich damit abfinden!
Nun war ich also heute mit Hundie spazieren, da der Herr gestern was besseres zu tun hatte. Und prompt zerreißt er mir erst meinen Schal vor lauter Freude mich zu sehen und weil das noch nicht genug ist... leg ich mich dann auch mal noch schön auf alle viere. Und das an der einzigen Stelle, wo bei dem gesamten 2 stündigen Spaziergang mehr als 5 Leute auf einem Fleck waren.
AUUUUUUUUUUUUUAAAAAAAAAAAAAAAAA
Sorry, hoffe die Ohren klingeln jetzt nicht zu doll, aber es musste raus. Ich hab natürlich schön mein virtuelles Krönchen gerichtet und bin weiter. Aber ich kann Euch gerade nicht sagen, welches Körperteil nicht weh tut. Ich hab schon Schmerztabletten intus und die Hand ist schön mit Wundsalbe eingeschmiert, Die hab ich mir nämlich schön auf diesem fiesen roten mini Schotterboden aufgerissen, fürchte ein wenig davon is auch immer noch IN der Hand. Aber als Kinder haben wir sowas auch überlebt... Oh man, wo ich ja sooo gern im Mittelpunkt stehe. Alle haben geglotzt... aber glaubt ja bloß nicht einer hätte irgendwie auch nur Ansatzweise versucht zu helfen oder das wenigstens angeboten. Schön alle dumm geguckt und auf Ihren fetten Ärschen sitzen geblieben. Entschuldigung... aber manchmal machen mich solche Sachen echt wütend!
*grummel* ich glaub ich geh besser auf die Couch jetzt und versuche noch ein wenig runter zu kommen und nicht mehr dran zu denken.
Samstag, 13. September 2014
Ich bleib am Leben Vertrag...
Nach einigen Fragen die sie mir gestellt hat und nach dem ich die Frage "Wie häufig denken Sie an Suizid?" mit mindestens 5-6 mal die Woche eher häufiger beantwortet habe, meinte Sie dann Sie möchte mit mir einen Vertrag machen, dass ich mir selbst nichts antue bis zur nächsten Sitzung. Und wenn ich extreme Gedanken daran hätte, mich in eine Klinik zu begeben. Urrgghhh... fühle ich mich extrem komisch dabei. Löste irgendwie ein.. noch mehr daran denken als vorher in mir aus. Glaub nicht, dass sowas der Sinn solcher Verträge ist?
Sie machte mir mal wieder bewusst,dass es wichtig wäre Menschen zu finden mit denen man was unternehmen kann, Sie meint man müsste ja nicht mit denen reden können, einfach mal raus aus der Wohnung würde ja reichen. Aber mal ehrlich was bringt es mir mit einer X-beliebigen Person was zu unternehmen, wenn ich der Person einfach nix zu sagen habe? Weil es keinen krümel Vertrauen oder so gibt? Sorry... das ist nicht mein Ding, kann sie sich auf den Kopf stellen. Ich werde nicht mit Menschen meine Zeit verbringen mit denen ich nix anfangen kann.
Nach dem Termin war ich dann einfach noch ein wenig unterwegs um nicht gleich wieder in meinen vier Wänden zu versauern. Und hab mich im "einfach lächeln" geübt. Und mal wieder mit Erstaunen festgestellt, wie einfach es ist andere Menschen zum lächeln zu bringen. Tat gut ein paar, wenn auch wildfremde Menschen lächeln zu sehen.
Gestern der Tag war dann wieder einer der "ich komm einfach nicht in die Gänge" Tage. Kaum etwas produktives gemacht. Aber immerhin... einen probe Termin im Fitnessstudio ausgemacht. Ja, hab ich wirklich. Kann das selbst kaum glauben, aber ich hab es tatsächlich gemacht und irgendwie freu ich mich sogar ein wenig drauf. Hoffe es geht gut und ich finde wirklich Gefallen dran. Und dann muss natürlich der Schweinehund besiegt werden. Ich hab seit vielen Jahren keinen Sport mehr gemacht und in den letzen Monaten ja null Bewegung gehabt. So sehe ich auch aus und die Antidepressiva haben ihren Teil dazu beigetragen. Es muss einfach was passieren, bevor ich mich gar nicht mehr drehen und wenden kann. Ich will also was für Körper und Gesundheit tun. Zum anderen zwinge ich mich damit aber auch aus dem Haus, und vielleicht knüpft man ja doch die ein oder andere Bekanntschaft und wenn es nur für die Zeit des Trainings ist.
Es wird verdammt schwer werden... aber wie war das... kleine Schritte und immer ein Fuß vor den anderen.
In diesem Sinne, werde ich auch jetzt Hundie abholen gehen und ein Fuß vor den anderen mit ihm spazieren gehen.
Mittwoch, 10. September 2014
Therapie-Start
Morgen beginnt die Therapie! Ich werd verrückt! Glaub ich noch gar nicht richtig!
Habe ja Therapie bei einer nicht Kassen zugelassenen Ärztin beantragt. Und Sie rief mich an, ob ich denn schon was neues gehört hätte, da der Antrag nun ja schon ne Weile bei der Kasse liegt. Ich soll doch einfach mal dort anrufen, Sie hätte noch zwei kurzfristige Termine...
Hab gleich angerufen und "Ja, Genehmigung ist gestern per Post an sie raus!"
Zwar liebe deutsche Bürokratie, vielen Dank dafür "nur für 5 Sitzungen" erstmal. Aber besser als gar nichts.
Kleine Schritte...eins der wenigen Dinge, die mir in den letzen Monaten wirklich in Fleisch und Blut übergegangen sind. Immer nur kleine Schritte machen, dann tut es beim fallen auch nicht ganz so weh. So geh ich nun also morgen früh endlich mal einen Schritt in mein neues Leben. Es wird auch Zeit. Bereits über 3 Monate hänge ich nun rum, kann nicht arbeiten heule permanent. Schlafe kaum und geh mir inzwischen ziemlich selbst auf die Nerven. Ja es nervt mich, das ich zu nichts motivierbar bin. Komisch, oder? Sollte mir das nicht auch egal sein? Nein ist es nicht!
Ich will wieder arbeiten, ich will wieder leben, lieben und glücklich sein können. Ich will ein neues Leben haben, eins das ohne Altlasten [ohne die schwarze Tüte am Arm ;-) ] beginnt.
Mir ist natürlich bewusst, dass der Weg dahin verdammt lang und steinig sein wird. Aber Steine braucht man ja bekanntlich auch um Brücken zu bauen.
Irre, ja aber ich freu mich so sehr dass ich schon wieder heulen muss. Morgen! Endlich! Ihr da draußen, die ihr 6 Monate und länger warten müsst auf Eure erste Sitzung, haltet durch! Und wenn es irgendwie hilft, schreibt mir gern. ICH ANTWORTE!
Was erwarte ich von dem Termin morgen? Erwartungen... meine Feinde wie ihr wisst.
Das mir jemand zuhört und wenigstens mal versucht, die Welt durch meine Augen zu sehen. Ja, ich denke für den Anfang würde mir das erst mal reichen.
Montag, 8. September 2014
Und die Moral von der Geschicht...
Donnerstag, 4. September 2014
♥ Mein Paradies ♥
![]() |
| Makunudu Island, Maldives (6°24'0" N und 72°40'60" E) |
DANKE dafür!!
Trotz allem und auch, wenn die letzen Tage wieder extrem waren, (Eigentlich wollte ich noch Besorgungen machen heute...) gibt es Träume die noch immer da sind. Manche vielleicht verschüttet, andere nur ein wenig verstaubt. Einer davon wurde heute mal wieder abgestaubt und nach ganz vorne in mein Bild gerückt. Mein Paradies... Ihr seht es auf dem Bild. Ich will dort noch mal hin, egal wie und egal wann. Ich muss diesen Flecken Erde, dieses Stückchen Glück einfach noch mal wiedersehen!
Vor gut einem Jahr, wenn ich so zurück denke, begann wohl meine Depression sich Ihren Weg zu bahnen und kroch Stück für Stück aus Ihrem dunklen Kellerverlies um mich einzufangen.
Etwa zu der Zeit begann es, dass ich alles negativ betrachtet habe. Alles wurde in meinem Kopf zu unschönen Momenten. Oder soll ich sagen, diese wurden einfach behalten und bewertet und alles gute fiel einfach hinten über und wurde vergessen.
So auch der Aufenthalt im Paradies. Ganz langsam und unter vielen Tränen kommen manche Erinnerungen nun zurück. Stück für Stück wie bei einer Disco Kugel reihen sich die Scherben wieder aneinander.
Zweimal innerhalb eines Jahres durfte ich das Paradies sehen. Auch wenn der Grund, warum uns das ermöglicht wurde ein trauriger war, so haben wir mit diesen Besuchen doch den Wunsch einer sehr lieben Person erfüllt und in unseren Herzen war Sie dabei. Ich denke, auch das ist ein Grund, warum ich die Erinnerungen an mein kleines Paradies verdrängt habe, Weil damit auch der Tod eines wundervollen Menschen verbunden ist. Den ich, wie ich leider erkennen muss, immer noch nicht verarbeitet habe. Gerne hätten wir Dich dabei gehabt und wie geplant Deinen Geburtstag im Paradies gefeiert...
Trotz aller Freude und schöner Momente, welche wir dann dort hatten, bei beiden Besuchen. Wir haben wundervolle Menschen kennengelernt, welche uns wie eine Familie aufgenommen haben. Der zweite Besuch war für mich mehr ein nach Hause kommen, als eine Ankunft am Urlaubsziel. Ich vermisse alles dort, die Menschen, die Natur... das Meer... oh wie vermisse ich das Meer. Es ging uns damals beiden so. Wir heulten bitterlich, als wir abreisen mussten. Gerne wären wir einfach geblieben. Manchmal denke ich, wir hätten das machen sollen. Dort bleiben... irgendwo einen Job suchen und einfach in diesem Land bleiben.
Dort war alles perfekt... auch wenn ich das zu Hause angekommen, ein paar Monate später ganz anders gesehen habe. Dir unendlich weh getan habe mit meinen Aussagen, welche ich auch nur aus Wut, Trauer und vor allem verletztem Stolz gemacht habe. Aber glaube mir ich habe nicht nur Dich verletzt mit diesen Aussagen, ich hab auch mich meiner schönen Erinnerungen beraubt.. jetzt wo längst alles vorbei ist kommen sie zurück. Stück für Stück, Momente, Augenblicke, Lachen, Umarmungen,Küsse, Meeresrauschen, Musik... so viele kleine Stücke Glück.
Glück, es ist als hätte ich es dort gelassen.
Dienstag, 2. September 2014
Alles dreht sich im Kreis…
Samstag, 30. August 2014
Schlaf...
Freitag, 29. August 2014
"Rettungsanker"
Du sollst wissen, Du warst keine Notlösung! Du sollst wissen, meine Gefühle waren echt, auch wenn ich Dir das wohl nicht so zeigen konnte wie Du es gebraucht hättest.
Klar gab es gute und schlechte Sachen, Dinge die ich mochte und Dinge die mich störten. Ich denke so ist das Leben. Perfekt ist niemand, niemals.
Ich war glücklich, Du brachtest mich zum lachen, gabst mir sowas wie einen inneren Frieden, Sicherheit und Geborgenheit.
Nun ja im Buch des Lebens steht nun mal drin, dass wir nicht zusammen gehören, so ist das nun mal. Die Seiten sind längst beschrieben und der Weg schon vorgezeichnet. Nur leider erlaubt man uns nicht einen Blick darauf zu werfen um vorab zu wissen wo es lang geht. Weitergehen ist die einzige Möglichkeit es raus zu finden. Ich hab keine Ahnung wie lange mein Weg noch sein wird. Ob auf diesem Weg irgendwann vielleicht doch noch der Frosch zum Prinzen wird. Ich weiß es nicht und trotz allem Schmerz, aller Narben und Tränen die meinen Weg säumen, ganz am Ende da scheint das Licht der Hoffnung. Manchmal kann ich es nicht sehen, weil der Weg eine Kurve hat. Aber dann, wenn ich ganz unten bin und kurz vorm aufgeben, leuchtet es wieder auf. So lange dieses Licht da ist gehe ich weiter, so weit wie meine Füße mich tragen...
Und trotz allem, hoffe ich, dass unsere Wege sich ab und an mal kreuzen und wir eine gemeinsame Rast einlegen und über unsere Wege berichten können, irgendwann ohne Schmerz und die Wut der Enttäuschung.


.jpeg)





